Wien - die Stadt der Kunst und Kultur! Neben zahlreichen Relikten aus der Kaiserzeit hat sich in Wien auch eine moderne Szene etabliert. Der Mix aus historischen Gebäuden und zeitgenössischen Elementen schafft eine unvergleichliche Atmosphäre und schafft so Highlights für Jedermann. 

Museumsquartier

Nur wenige Minuten vom ARCOTEL Wimberger entfernt vereint das MuseumsQuartier mit rund 60 kulturellen Einrichtungen Kunstgenuss und Lebenslust. Die Innenhöfe, Cafés und Shops schaffen zudem eine Oase der Erholung inmitten der Stadt und der Mix aus historischen Gebäuden und zeitgenössischer Museumsarchitektur sorgen für eine einmalige Atmosphäre. 

Weitere Informationen: www.mqw.at

Hofmobiliendepot

Das Hofmobiliendepot stellt eine der größten Möbelsammlungen der Welt dar. Gezeigt wird Möbelkultur aus über drei Jahrhunderten - von kaiserlichem Mobiliar bis zu verschiedenen Einrichtungsstilen aus Biedermeier und Wiener Moderne sowie zeitgenössische Einrichtungskultur. 

Informationen zum Hofmobiliendepot: www.hofmobiliendepot.at

Galerie Westlicht

In der ehemaligen Glasfabrik, die lange als Fotostudio genutzt wurde, findet sich heute ein Fotomuseum mit regelmäßig wechselnden Ausstellungen und eine historische Kamerasammlung. 

Für Fotografie-Fans: www.westlicht.com

Ottakringer Brauerei

Bei Führungen in Wiens ältester Privatbrauerei können Sie die Kunst des Bierbrauens hautnah erleben. Die Brauerei hat sich zudem zu einer der Top-Eventlocations der Stadt entwickelt und lockt mit einer Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungen. 

Infos zu Bier und mehr: www.ottakringerbrauerei.at

Theater am Spittelberg

Begegnungen aller Facetten prägen die Gegend um den Spittelberg. Das Theater am Spittelberg bietet vielfältige Produktionen, die von Kleinkunst bis Weltmusik, von internationalen Acts bis zur heimischen Nachwuchsszene, von Erwachsenen-Theater bis Kinder-Comedy reichen.

Informationen & Spielplan: www.theateramspittelberg.at

KLIMT.SCHIELE.WAGNER.MOSER.
Wiener Moderne

DIE ZEIT VON 1890 BIS 1918 IST EIN HOCHINTERESSANTER ABSCHNITT IN DER ÖSTERREICHISCHEN KULTURGESCHICHTE. DIE HABSBURGISCHE DOPPELMONARCHIE ÖSTERREICH-UNGARN SCHWANKTE REGELRECHT ZWISCHEN SCHÖNHEIT UND ABGRUND. DIES WAR IN DER
BEDEUTENDEN KÜNSTLERISCHEN EPOCHE “WIENER MODERNE“ STARK ZU SPÜREN. SIE BRACHTE EIN GRUNDLEGENDES UMDENKEN IN KUNST, LITERATUR, ARCHITEKTUR, MUSIK, PSYCHOLOGIE, PHILOSOPHIE UND DAMIT IN DER GESAMTEN GESELLSCHAFT MIT SICH. KÜNSTLER WAREN WEGBEREITER, SIE BRACHEN DIE VERKRUSTETE STAATSFORM AUF. SO KONNTE IN ALLEN DISZIPLINEN DES LEBENS REVOLUTIONÄRES ENTSTEHEN. BIS DER ERSTE WELTKRIEG MIT SEINEN GRAUSAMKEITEN DEN GLOBUS ERSCHÜTTERTE.

Wien – 1910 mit zwei Millionen Einwohnern größer als heute und die fünftgrößte Stadt der Welt – entwickelte sich damals zu einem der intellektuellen und künstlerischen Zentren in Europa. Alles konzentrierte sich in Wien, überall entstand Neues. In dieser spannenden Zeit voll Kreativität und Aufbruchsstimmung prägten am Höhepunkt ihres Schaffens die Maler Gustav Klimt und Egon Schiele, der Architekt Otto Wagner und der Universalkünstler Koloman Moser die Stadt nachhaltig. In den Kaffeehäusern diskutierten Literaten wie Karl Kraus und Peter Altenberg mit ihresgleichen. Architekten wie Otto Wagner, Adolf Loos, Josef Hoffmann und Joseph Maria Olbrich experimentierten mit neuen Materialien und errichteten Bauwerke abseits des historisierenden Ringstraßen-Stils. Gustav Klimt fasste zeitgemäße Erkenntnisse und Entwicklungen von Kunst und Wissenschaft in Bilder. Egon Schieles schonungslose Selbstbildnisse, Otto Wagners Ideen für eine moderne Großstadt, Koloman Mosers dekorative Designkunst, Sigmund Freuds Psychoanalyse, Gustav Mahlers Sinfonien sowie Arnold Schönbergs Zwölftonmusik sind nur einige wegweisende Errungenschaften dieser Zeit.

Auch die Gesellschaftsstruktur wandelte sich um die Jahrhundertwende dramatisch. An Gustav Klimts Frauenbildnissen lässt sich der Aufstieg eines selbstbewussten Bürgertums gut nachvollziehen. Mit seinem 1898 entstandenen Bild von Sonja Knips avancierte er zum Porträtisten des wohlhabenden Wiener Großbürgertums. Die Bilder von Fritza Riedler oder Adele Bloch-Bauer (die „Goldene Adele“ ist eines der teuersten Gemälde der Welt) sowie das seiner langjährigen Begleiterin Emilie Flöge, einer emanzipierten und modernen Frau, faszinieren bis heute. Die Salons jüdischer Großbürgerinnen waren Treffpunkte von Künstlern, Politikern und Wissenschaftlern. Die Frauen emanzipierten sich zusehends: Alma Mahler-Werfel, Rosa Mayreder, Grete Wiesenthal, Lina Loos, Gina Kaus und Berta Zuckerkandl – um nur einige der wichtigsten zu nennen.

“Es muss damals in Wien ganz interessant gewesen sein …“ Der Literat Hermann Bahr hatte zweifellos recht, als er Wienum 1900 mit diesem Satz charakterisierte. Viele Meisterwerke der Malerei, der Architektur und des Designs, die heute in der ganzen Welt für Wien stehen, wurden in dieser Zeit geschaffen: etwa Gustav Klimts “Der Kuss“, Egon Schieles “Bildnis Wally Neuzil“, Otto Wagners Postsparkasse und Koloman Mosers Entwürfe für die Wiener Werkstätte. Vor allem diesen vier Protagonisten ist es zu verdanken, dass die Jahrhundertwende für Wien und Österreich so bedeutend wurde. Sie verbindet auch das gemeinsame Todesjahr 1918. 100 Jahre danach steht Wien ganz im Zeichen der Kunstepoche “Wiener Moderne“ und ihrer vier wichtigsten Vertreter. Die Stadt zelebriert das Jubiläumsjahr mit zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen. Damals wie heute ist die Donaumetropole Zentrum und Sammelplatz für Kunst und Kreativität. Zeugnisse für das Schaffen dieser Künstler und ihrer Zeitgenossen finden sich in Wien nicht nur in Museen und Sammlungen, sondern sie prägen bis heute das lebendige Stadtbild.

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