Ausstellung Laura Lassa im ARCOTEL John F

Die Arbeiten der Künstlerin Laura Lassa sind bis 2009 durch Ihre Aufenthalte in der Karibik und im Mittelmeerraum (Malta) geprägt. Sie arbeitet hier vor allem mit kräftigem Blau und Grün aber auch mit Sand- und Naturtönen. Ab Mitte 2010 bleibt sie weiterhin den kräftigen Farbtönen treu, aber sie konzentriert sich auf eine Malweise, die durch den Kontrast zwischen matten Hintergründen und glänzend schimmernden „Fantasie-Figuren“ im Vordergrund geprägt ist.

IHRE AUSSTELLUNG

Ab 2013 entstehen sowohl auf großformatigen Leinwänden als auch auf Papier leichte Zeichnungen mit „laufenden“ verdünnten Acrylfarben kombiniert mit Kohle und Kreide auf Acrylfarben-Hintergründen. Zum Wiedererkennungswert der Künstlerin entwickeln sich zunehmend „Figuren mit Hut“ (Klobouky), vorwiegend auf Hintergründen in Grau-Weiß-Tönen oder Ton-in-Ton entstehen, wobei die Hüte entweder in kräftigem Rot oder Ton-in-Ton gestaltet werden. Die filigranen Kohle-Zeichnungen auf handgeschöpftem Maulbeerenpapier aus Süd-Ost-Asien runden die künstlerische Vielfalt der Künstlerin ab.

Bild: "Potsdamer Platz"

DIE KÜNSTLERIN

Die in Prag geborene Künstlerin lebt in Berlin. Nach Abschluss des Studiums der Germanistik, Methodik und Pädagogik arbeitete sie im Atelier für Kunst- und Maltherapie. Nach mehreren Aufenthalten in Süd- und Mittelamerika folgten in Berlin künstlerische Werkstätten und Kurse in der Freien Acrylmalerei bei Wolfgang Sterrer, Aquarellmalerei und Freien Aktmalerei bei Michael Bock. Eigene Übungsstudien in Komposition, Form, Farbe, Fläche, Linie und Struktur nach Prof. Ulrich Kleber und Konzepte und Techniken nach Vicky Perry ergänzen die Weiterbildung. Eine Ausbildung zur Seminarleiterin für Sensitivitätsmalerei ergänzt das Spektrum des künstlerischen Werdegangs. Sie ist Mitglied der Künstlergemeinschaft „Les Montmartrois de Berlin“.

Bild: "Serena"